Apr.
01
2017

Host Story: Wenn Du Gastgeber bist, kommt es nicht auf das Extra-Kissen an, sondern darum, dass man sich kümmert
01 Apr. 2017
von Saverio

Host Story: Wenn Du Gastgeber bist, kommt es nicht auf das Extra-Kissen an, sondern darum, dass man sich kümmert
misterb&b host story: Tel Aviv

Yoav lebt seit 12 Jahren in Tel Aviv. Er leistet gern einen persönlichen, herzlichen und umsorgenden Service für Reisende aus unserer Community. Er betrachtet sie als seine neuen Freunde und das sieht man an seinem maßgeschneiderten Ansatz. 

„In meiner Zeit als Gastgeber hatte ich das Glück, viele fantastische Leute mit unterschiedlichsten Geschichten kennenlernen zu dürfen, etwa einen Typen, der bei Walt Disney arbeitet, einen Balletttänzer, der an der französischen Oper tanzt, einen brillanten und sensiblen Psychologen, der mit Paaren arbeitet, und viele andere wunderbare Menschen.“

Was bedeutet es, Gastgeber für die schwule Community zu sein? 

„Ich mag es sehr. Es ist einfach, freundlich und Du hast das Gefühl, dieselbe Sprache zu sprechen und häufig ähnliche Interessen zu teilen. Schwule Gäste sind gelassen. Sie wissen, was sie wollen. Aber sie werden nie deshalb Streit anfangen – sie wissen, wie sie es auf die freundliche Art bekommen. Am meisten gefallen ihnen die guten Restaurants, die schönen Strände. Ihnen gefällt das Nachtleben – auch wenn einige einen entspannteren Urlaub bevorzugen –, aber sie mögen es auch, in der Sonne zu sein und neue Leute kennenzulernen.

Einmal habe ich einen genialen Professor der Anthropologie bei mir aufgenommen, der mir von der Transition seines Sohnes erzählte. Das war extrem interessant: Den Herausforderungen des Elternseins ins Auge zu sehen und zu erfahren, wie gut er damit umging, wie intelligent und sensibel.“

„Es geht nicht um das Extra-Kissen oder andere Wünsche – es geht darum, dass man sich kümmert. Die Gäste müssen wissen, dass man für sie da ist. Wenn es Dir eigentlich egal ist – dann solltest Du kein Gastgeber sein. 

Stelle immer sicher, dass sie sicher angekommen sind, und gib ihnen Zeit, sich einzugewöhnen. Später erkennst Du, ob sie sehr unabhängig sind und ihre Privatsphäre brauchen. Wenn nicht, dann mache ich mit ihnen normalerweise einen Ausflug durch meine Nachbarschaft (weniger touristisch) und wir fangen mit einem Kaffee an.

In dieser Zeit lernst Du sie kennen, gibst ihnen Tipps und Ratschläge dazu, was sie wo unternehmen können, welche Orte man auf jeden Fall gesehen haben muss und welche Orte überbewertet sind. Ich möchte sicherstellen, dass sie ihre Zeit auf die bestmögliche Art verbringen, je nach dem was sie benötigen.“

Was ist Deine Lieblingserinnerung an einen Gast?

„Ein Gast, der mir nach seinem ersten Besuch in Israel sagte, dass er Tel Aviv weniger genossen hätte, wenn er mich nicht gehabt hätte. Er kaufte mir einen kleinen Porzellanvogel als Geschenk. Ich habe ihn auf meinem Balkon neben meinen Pflanzen und sehe ihn jeden Morgen. Seitdem kommt er jedes Jahr zurück.“

Yoav

 

 

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