Legay Choc ist die geliebte Gay-Bäckerei des Marais, eine handwerkliche Boulangerie-Pâtisserie, deren Besitzer, die Familie Legay, sich das perfekte Wortspiel gar nicht ausdenken mussten, es ist wirklich ihr Nachname. 2001 im Herzen des schwulen Paris eröffnet und, nachdem sie 2020 durch die Gentrifizierung des Marais verdrängt wurde, heute etwas weiter nördlich in der Rue Rambuteau zu finden, ist sie berühmt für ihre freche, eindeutig zweideutige Spezialitäten: die phallusförmige "baguette magique," die "zizichoc"-Schokoladen, die "bistouquette"-Meringues und penisförmige Sablé-Kekse (man beginnt damit, die "Kugeln" abzureißen und sie in heiße Schokolade zu tunken). Doch der Spaß ist nicht alles: Die Croissants, Gebäckstücke, Quiches und großzügigen Mittagssandwiches sind wirklich exzellent und erschwinglich, weshalb sich Schlangen bilden und die Einheimischen immer wieder zurückkommen. Ein Muss zum Besuchen und ein Muss für ein Selfie im schwulen Marais, ob hetero oder nicht.
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