Blackbook ist einer der angenehmsten Orte, um einen schwulen Abend im berühmten Arenas District von Palm Springs zu beginnen oder stilvoll zu verlängern. Die LGBTQ+-geführte Cocktailbar mit Küche befindet sich an der East Arenas Road, mitten im Zentrum des queeren Nachtlebens der Stadt. Sie bietet eine entspannte Alternative zu den lauteren Tanzclubs in der Nachbarschaft. Das Ambiente wirkt gepflegt und modern, bleibt dabei aber bewusst unkompliziert. Gäste können drinnen oder auf der großzügigen Terrasse Platz nehmen, einen sorgfältig zubereiteten Cocktail trinken, amerikanisches Comfort Food bestellen und das bunte Treiben unter dem Wüstenhimmel beobachten. Das Publikum ist überwiegend schwul und LGBTQ+, doch willkommen sind grundsätzlich alle. Die Stimmung ist freundlich, kommunikativ und locker, ohne den manchmal etwas einschüchternden Charakter eines reinen Nachtclubs. Dadurch eignet sich Blackbook hervorragend für Alleinreisende, Paare und Freundesgruppen, die einen zentralen Treffpunkt vor einer längeren Partynacht suchen. Die Lage ist ein entscheidender Vorteil. Mehrere bekannte Gay-Bars von Palm Springs liegen nur wenige Schritte entfernt, sodass Blackbook ein idealer Ausgangspunkt für eine Tour durch die Arenas Road ist. Da die Bar bereits mittags öffnet, muss man nicht bis zum späten Abend warten. Ein entspannter Lunch, Drinks am Nachmittag, ein frühes Abendessen oder ein Cocktail vor dem Clubbesuch sind gleichermaßen möglich. Bei angenehmen Temperaturen ist die Terrasse besonders beliebt. Von hier aus lässt sich die typische Mischung aus Einheimischen, Wochenendgästen, Poolparty-Überlebenden und sonnengebräunten Gentlemen beobachten, die so aussehen, als hätte ihnen die Wüstenhitze überhaupt nichts anhaben können. Getränke spielen bei Blackbook eine zentrale Rolle, ohne dass daraus eine übertriebene Mixology-Show gemacht wird. Die Bartender servieren klassische Cocktails ebenso wie eigene Kreationen. Besonders bemerkenswert ist die Whiskey-Auswahl, die laut Blackbook mehr als 450 Flaschen umfasst. Hinzu kommen Craft-Biere, Wein, Seltzer und weitere Alternativen für Gäste, die es schlichter mögen. Auch die Küche ist weit mehr als eine Nebensache. The Little Kitchen serviert großzügiges amerikanisches Wohlfühlessen, darunter Burger, Wings, Street Tacos, Pommes frites und scharfes Hühnchen im Nashville-Stil. Blackbook bezeichnet sich außerdem als Erfinder der Palm Springs Style Nachos. Dabei werden die Zutaten so verteilt, dass möglichst jeder Chip etwas vom Belag abbekommt und am Ende nicht nur eine traurige Schicht trockener Tortillachips übrig bleibt. Vegane Gerichte sind ebenfalls erhältlich, wodurch die Speisekarte vielfältiger ausfällt als in vielen klassischen Bars. Die Atmosphäre verändert sich im Laufe des Tages. Nachmittags geht es meist ruhig zu und Gespräche sind problemlos möglich. Am frühen Abend kommen Gruppen zum Essen und auf die ersten Drinks zusammen. Später steigt die Energie, wenn sich die Arenas Road füllt. Blackbook ist weder eine große Diskothek noch eine Leder- oder Cruising-Bar. Seine Stärke liegt vielmehr in der Mischung aus queerer Nachbarschaftsbar, gutem Restaurant und hochwertiger Cocktailadresse. Der Dresscode ist leger, wobei ein wenig Resort-Chic in Palm Springs natürlich nie fehl am Platz ist. Vor dem Besuch empfiehlt sich ein Blick auf die offizielle Website, da Öffnungszeiten, Veranstaltungen und Menüangebote an Feiertagen oder großen Eventwochenenden variieren können. Ob zum Lunch, zu einer Whiskey-Verkostung, für einen Burger vor dem Tanzen oder für einen letzten Drink mit einer neuen Bekanntschaft: Blackbook gehört zu einem gelungenen schwulen Aufenthalt in Palm Springs einfach dazu.
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